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Continental-Studie: Zahl der Zweifler wächst

 

Laut aktueller Continental-Mobilitätsstudie 2018 haben die Deutschen ein gespaltenes Verhältnis zum automatisierten Fahren. Wie die VDI Nachrichten in einem Beitrag zur Studie melden, würden sich durchaus rund zwei Drittel der deutschen Autofahrer in stressigen Situationen unterstützen lassen. Beispielsweise im Stau oder in engen Baustellen ist es für sie vorstellbar, sich elektronisch gesteuert fahren zu lassen. Allerdings äußern knapp zwei Drittel der Befragten Ängste mit Blick auf das automatisierte Fahren und die Zuverlässigkeit der entsprechenden Technologie. 2013 sprachen nur rund 50 Prozent der Befragten diese Sorgen aus. Für den deutlichen Anstieg sind Vermutungen zufolge Unfälle bei Testfahrten in den USA mitverantwortlich. Während die grundsätzliche Zustimmung in Deutschland unverändert bei 52 Prozent liegt, wird das automatisierte Fahren auf internationaler Ebene laut der Studie zunehmend positiv gesehen. So halten in den USA inzwischen 50 (2013: 41 Prozent), in China 89 (2013: 79 Prozent) und in Japan 68 Prozent (2013: 61 Prozent) die Entwicklung für sinnvoll.

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