Dieselkrise Abgasskandal Audi Softwareüberarbeitung Prozessoptimierung

Dieselkrise: KBA bei Audi

 

Im Zuge eines Besuchs des Kraftfahrtbundesamts (KBA) am Mittwoch, den 27. Juni, will Audi sein Interesse an der Aufklärung der Dieselkrise unter Beweis stellen. In der Zentrale in Ingolstadt wird sich das KBA direkt über die Ergebnisse einer systematischen Prüfung der Dieselmotoren des Herstellers informieren.

Wie Audi am Dienstag mitteilte, werden bei diesem Termin neben den Softwareüberarbeitungen auch neue und optimierte Prozesse, die auf dem Weg zur Gesamtbetriebserlaubnis erforderlich sind, Thema sein. Seit bekannt wurde, dass die VW-Tochter vom Skandal um manipulierte Diesel betroffen ist, steht sie, Einkaufsvorstand Bernd Martens zufolge, im permanenten Austausch mit den Zulassungsbehörden. Nachdem sämtliche Ergebnisse inklusive etwaiger Unregelmäßigkeiten in regelmäßigen Treffen beim KBA vorgestellt wurden, sollen nun bei dem Termin in Ingolstadt die Abläufe geprüft werden. Dabei spielen Softwareüberarbeitungen ebenso wie die neuen, optimierten Prozesse eine wichtige Rolle für die Gesamtbetriebserlaubnis durch das KBA. Die Behörde bestätigt dem Automobilhersteller mit diesem Zertifikat, dass sein geprüftes Modell den gültigen Vorschriften entspricht und für den Betrieb auf öffentlichen Straßen zugelassen werden darf. 

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